Empfohlen von der Verbraucherinitiative Aeternitas e.V.
 
 
 
 

Individuelle Urnen

Ab sofort können bitten wir "Individuelle Urne" an. Die Urne aus umweltneutralem Matrial ist normalen aber auch zur Urnenbestattung am Baum geeignet. In Zusammenarbeit mit einer heimischen Druckerei kann das Bild/das Motiv der Urne selbst gestaltet werden.

Ein Foto der verstorbenen Person, ein eigener Gedenktext, ein Foto der Familie oder ein Bild des eigenen Gartens oder Haus kann frei bestimmt werden.

Urnengarten auf dem ev. Friedhof Lüdenscheid

Neues Grabfeld auf dem ev. Friedhof Lüdenscheid.

Der ev. Friedhof hat im September 2011 eine neue Art Grabstätte eingeführt, den Urnengarten. Die Gestaltung dieser Grabstätte obliegt dem Friedhofsträger Die Anlage und Unterhaltung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit durch den Friedhofsträger.

Der Friedhofsträger stellt auf jede Grabstelle eine Grabstele. Als Inschrift werden Vor- und Nachname sowie Geburts- und Sterbejahr aufgenommen.

Außer der vom Friedhofsträger aufgestellten Grabstele darf KEIN weiteres Grabzeichen aufgestellt/-gelegt werden. Die Grabstätte individuell zu pflegen oder gestalten sowie Grabschmuck auf der Grabstätte abzulegen ist, ist NICHT gestattet.

Der Kaufpreis der Grabstätte beträgt einstellig 1.990,00 Euro, zweistellig 3.241,96 Euro. Hinzukommen an Friedhofsgebühren evtl. Gebühren für die Sargkammer- oder Kapellenbenutzung, den Grabaushub/Grundgebühr und evtl. die Zweitbeschriftung der Grabstele.

Ratgeber im Trauerfall

Ratgeber im Trauerfall

In unsere Büroräumen im Dukatenweg 16, Lüdenscheid liegt der "Ratgeber im Trauerfall" kostenlos zur Mitnahme bereit.

Im Todesfall sind von den Angehörigen viele Formalitäten zu erledigen. Der Ratgeber im Trauerfall zeigt auf, was alles berücksichtig werden muss und gibt Hilfestellungen dazu. Er regt auch an, darüber nachzudenken, bei welchen Aufgaben Unterstützung notwendig ist und welche Dinge selbst erledigt werden können.

 

Stadt Lüdenscheid senkt Friedhofsgebühren

Nach einem Pressebericht in den Lüdenscheider Nachrichten vom 20.11.2010 senkt die Stadt Lüdenscheid für das Jahr 2011 für die kommunalen Friedhöfe "Waldfriedhof Piepersloh" und "Friedhof Wehberg" die Gebühren um pauschal 8,5 Prozent.

Veranschlagte Kosten von 271.000 Euro legt der STL hier auf Gebührenzahler um und unterscheidet dabei je nach Ruhezeit, Grabgröße und Pflegeaufwand. Die Senkung der Gebühren kommt insgesamt zu Stande, weil der STL im nächsten Jahr 296.000 Euro an Einnnahmen erwartet. Daher sollen Urnen- oder Pflegegrabstätten statt heute jeweils 715 Euro nur noch 639 Euro kosten, eine Kammer im Kolumbarium statt 1.920 Euro noch 1.714 Euro.

Katholischer Friedhof Brügge vor der Schließung

Der katholische Friedhof in Brügge steht vor der Schließung. Wenn es nach dem jüngsten Beschluss der Friedhofskommission unter ihrem Vorsitzenden Stefan Schulte geht, soll es schon bald keine neuen Bestattungen mehr auf dem vor 80 Jahren eröffneten Gottesacker geben. Der Friedhof würde aber nicht entwidmet, bliebe also bestehen und soll in den kommenden 30 Jahren auslaufen. Für Ausnahmeregelungen, etwa der Frage von Bestattungen von Ehepartnern bereits dort ruhender Verstorbener, soll es in den kommenden Monaten ein Konzept geben – gemeinsam entwickelt mit dem Gemeinderat von St. Paulus.

Wie Dechant Johannes Broxtermann dazu gestern auf Anfrage der LN erläuterte, fand in den letzten Jahren auf dem Brügger Friedhof nur noch eine Beerdigung pro Jahr statt. Damit sei die Anlage hoch defizitär. Zudem sei der Pflegeaufwand aufgrund der Hanglage hoch, vor allem wegen der vielen Treppen, deren sichere Begehung nur mit hohem Aufwand zu gewährleisten sei.

Der Schließungs-Beschluss der Kommission werde nun dem Friedhofsausschuss des Brügger Kirchenvorstands als Vorschlag vorgelegt, die Richtung ist nach Einschätzung des Dechanten jedoch schon jetzt eindeutig. Jetzt gelte es, die Beweggründe für die Schließungspläne vor allem den Menschen zu erklären, die dort ihre Angehörigen zur letzten Ruhe gebettet haben. Gestern Abend erklärten die Verantwortlichen einigen Brügger Gemeindevertretern und Bürgern den aktuellen Stand der Dinge.

Johannes Broxtermann betonte, dass es in den letzten Monaten viele Bemühungen zur Bewahrung des Friedhofes gegeben habe. Allerdings sei weder ihm noch den Brügger Gemeindevertretern eine kreative Idee eingefallen, die das Ganze noch hätte rette können.

Wer jetzt kritisiere, dass hier ein Friedhof nur aufgrund von wirtschaftlichen Erwägungen aufgegeben werde, der habe Recht, räumte der Dechant ein. Aber: „Wenn man in der Verantwortung dafür steht und keine Lösung finden kann, dann bleibt irgendwann nur der Schlussstrich.“ – Der Text ist aus den Lüdenscheider Nachrichten vom 05.10.2010

Am Sonntag, 7. November, lädt die katholische Gemeinde ins Brügger Pfarrheim zu einer Versammlung ein, in der alle Betroffenen der beabsichtigten Friedhofs-Schließung auf den neuesten Stand der Dinge gebracht werden sollen.

Das bestätigte gestern Dechant Johannes Broxtermann auf Anfrage der LN. „Wir wollen ein transparentes Verfahren, nachdem die Information im Gemeinderat über den Schließungsbeschluss der Friedhofskommission am Montagabend sehr sachlich und ruhig abgelaufen ist“, berichtete der Dechant. Man wolle möglichst alle unmittelbar betroffenen Angehörigen schriftlich einladen, willkommen sei darüber hinaus jeder Interessierte. Es bleibe wichtig festzuhalten, dass Schließen nicht Abschließen bedeutet: Der 80 Jahre alte Friedhof bliebe natürlich geöffnet, es fänden dort im Regelfall aber keine Beerdigungen mehr statt. Über Ausnahmen, etwa für Ehepaare, werde man nachdenken und ein Konzept entwerfen. - Der Text ist aus den Lüdenscheider Nachrichten vom 07.10.2010

Sarg aus Weidenruten

BIO-Bestattung

Bei einer Erdbestattung wir der verschlossene Sarg in einer Tiefe von ca. 1,8 Metern im Grab gelagert. Üblicherweise lasst die Luft- und Wasserdurchlässigkeit des Bodens sowie die Luft im Sarg das Holz verfaulen und die Körpersubstanz kann verwesen. Die Füllschicht im Grab aus Erde die auf einem Sarg lastet kann bis zu 3,5 Tonnen wiegen.

Holz ist das klassische Material eines Sarg und in der Balance zwischen Beständigkeit und Vergänglichkeit ist für den Zweck der Sargbestattung die sinnvollste Wahl.

Wem es weniger auf die Beständigkeit eines Sarg, dafür aber mehr auf die Natürlichkeit und den Erhalt von Bäume ankommt, findet in dem Sarg aus Weidenruten eine umweltverantwortliche Alternative.

Der Sarg aus Weidenruten hat eine feste Konstruktion mit einer Innenverkleidung aus ungebleichter Baumwolle und ist gänzlich aus natürlichen Produkten hergestellt. Das Kopfkissen und die Matratze sind mit Heu gefüllt. Für die Herstellung der, übrigens handgeflochtenen, Weidenruten werden keine Bäume geschlagen. Lediglich die gestutzten Weidenruten werden verwendet.

Neuigkeiten rund um die Bestattung

Kolumbarium in Dahlerbrück

Neu auf dem ev. Friedhof Dahlerbrück

Die ev. Kirche richtet auf dem Dahlerbrücker Friedhof einen Ort ein, an dem Familie und Freunde trauern können und dennoch keine hohen Kosten und Pflegeaufwand haben.

Seit dem 04.06.2010 gibt es auf dem ev. Friedhof Dahlerbrück als neue Grabart das Kolumbarium für Urnen.

Bei dieser Grabart werden die Urnen oberirdisch in Kammern bestattet. Die Kammern werden mit einer Steinplatte verschlossen und mit dem Namen der verstorbenen Person versehen. Für die Hinterbliebenen fällt keine Grabpflege an.

Bei einer Urnenbestattung im Kolumbarium fallen Friedhofsgebühren in Höhe von 2.315,00 Euro an. Die Nutzungszeit beträgt 25 Jahre. In einer Kammer können bis zu zwei Urnen bestattet werden.

Dukatenweg 16 • 58507 Lüdenscheid • Tel. 0 23 51 - 90 89 0 • Fax 0 23 51 - 90 89 19
Mühlenstraße 3 • 58579 Schalksmühle • Tel. 0 23 55 - 50 85 70
Mittelstraße 7 • 58849 Herscheid • Tel. 0 23 57 - 90 20 10